Welche Kosten zählen zu den Kaufnebenkosten?
Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis vier typische Posten an. Die Grunderwerbsteuer legt jedes Bundesland selbst fest; sie ist fällig, sobald der Kaufvertrag beurkundet ist. Der Notar beurkundet den Vertrag, bestellt die Grundschuld für die Bank und wickelt die Zahlung ab – zusammen mit dem Grundbuchamt sind das rund 2 % des Kaufpreises.
Die Maklerprovision ist der einzige Posten, der entfallen kann. Wer eine Immobilie direkt vom Eigentümer kauft, spart sie komplett.
So senken Sie die Nebenkosten
Weisen Sie mitverkauftes Inventar wie Einbauküche oder Markise im Kaufvertrag mit einem realistischen Wert gesondert aus. Dieser Anteil ist grunderwerbsteuerfrei – wie viel das ausmacht, zeigt der Grunderwerbsteuer-Rechner.
Für Verkäufer
Käufer rechnen genau diese Summe durch, bevor sie anfragen. Ein Exposé, das Kaufpreis, Provision und Energieausweis vollständig nennt, erspart Rückfragen und bringt ernsthaftere Interessenten.