Speziell für Mehrfamilienhäuser

    Mehrfamilienhaus-Exposé erstellen

    Renditestarke Exposés für Anlageimmobilien – mit allen wichtigen Investorenkennzahlen.

    Mehrfamilienhaus mit acht Einheiten in Dortmund

    Echtes Web-Exposé, verkleinert · Design „Atlas“ · in voller Größe ansehen

    Worauf es bei einem Mehrfamilienhaus-Exposé ankommt

    Käufer von Mehrfamilienhäusern sind in der Regel Kapitalanleger und institutionelle Investoren. Sie erwarten transparente Angaben zu Mieteinnahmen, Mietspiegel, Leerstand und Sanierungsstau – sowie eine korrekte Renditeberechnung.

    Zielgruppe: Privat- und institutionelle Kapitalanleger, Family Offices und Bestandshalter.

    Pflichtangaben

    Diese Angaben sind bei einem Mehrfamilienhaus-Exposé in Deutschland vorgeschrieben oder branchenüblich:

    • Energieausweis für das gesamte Gebäude
    • Anzahl Wohn- und Gewerbeeinheiten
    • Gesamte Wohn-/Nutzfläche in m²
    • Grundstücksgröße in m²
    • Aktuelle Ist-Mieten und Soll-Mieten (jährlich)
    • Leerstandsquote
    • Baujahr und Sanierungshistorie
    • Heizungs- und Warmwasserversorgung
    • Kaufpreis und Faktor (Vervielfältiger)
    • Maklerprovision

    Empfohlene Sektionen

    Diese Inhalte erhöhen die Qualität und Conversion-Rate Ihres Exposés:

    • Mieteinnahmen: Ist- und Soll-Miete p. a., Leerstandsquote
    • Renditeberechnung: Brutto- und Nettomietrendite, Kaufpreisfaktor, Cashflow
    • Sanierungs- und Instandhaltungsplan
    • Lagebeschreibung mit Vermietungsmarkt-Daten
    • Aufteilungsplan / WEG-Status (falls vorhanden)

    Speziell optimiert für Mehrfamilienhäuser

    Investoren-Kennzahlen integriert

    Bruttomietrendite, Nettomietrendite, Kaufpreisfaktor und Cashflow werden aus Kaufpreis und Ist-Miete automatisch berechnet und im Exposé dargestellt.

    Mieteinnahmen ohne Mieterdaten

    Ist- und Soll-Miete p. a., Einheitenzahl und Leerstandsquote werden als Kennzahlen ausgewiesen – DSGVO-konform ohne Angaben zu einzelnen Mietern.

    Sanierungshistorie als Pluspunkt

    Modernisierungen der letzten Jahre lassen sich übersichtlich in einer Zeitleiste darstellen.

    Mehrfamilienhaus-Exposé: Aufbau, Kennzahlen und Beispiel

    Wer ein Mehrfamilienhaus kauft, rechnet zuerst und schaut sich erst danach die Fotos an. Ein gutes Exposé beantwortet deshalb auf den ersten Seiten die Fragen: Was bringt das Haus ein, was kostet es im Unterhalt und was muss in den nächsten Jahren investiert werden?

    Aufbau in sieben Blöcken

    1. Eckdaten auf der Titelseite: Lage, Baujahr, Anzahl der Wohn- und Gewerbeeinheiten, Gesamtfläche, Grundstücksgröße, Kaufpreis und Kaufpreisfaktor. 2. Beschreibung des Hauses und der Lage. 3. Mieteinnahmen: Ist-Miete und Soll-Miete pro Jahr, Leerstandsquote. 4. Renditekennzahlen. 5. Zustand, Sanierungshistorie und geplanter Instandhaltungsbedarf. 6. Energieausweis für das Gebäude. 7. Fotos, Grundrisse und Lageplan.

    Die Kennzahlen, die Investoren erwarten

    Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) = Kaufpreis ÷ Jahresnettokaltmiete. Bruttomietrendite = Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis. Nettomietrendite = Jahresnettokaltmiete abzüglich nicht umlagefähiger Kosten, bezogen auf die Gesamtkaufkosten (Kaufpreis plus Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Provision).

    Beispielrechnung: Kaufpreis 1.200.000 €, Jahresnettokaltmiete 60.000 €. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 20, die Bruttomietrendite bei 5,0 %. Bei 8.000 € nicht umlagefähigen Kosten im Jahr und angenommenen 10 % Kaufnebenkosten (Gesamtkaufkosten 1.320.000 €) ergibt sich eine Nettomietrendite von rund 3,9 %. Die Nebenkosten hängen vom Bundesland ab, die Grunderwerbsteuer liegt zwischen 3,5 und 6,5 %.

    Ist-Miete, Soll-Miete und Leerstand

    Die Ist-Miete ist das, was heute tatsächlich eingeht. Die Soll-Miete ist der Betrag, der bei Vollvermietung zu marktüblichen Konditionen möglich wäre. Die Differenz zeigt Käufern das Potenzial, aber auch das Risiko. Weisen Sie beide Zahlen getrennt aus und nennen Sie die Leerstandsquote. Wer Leerstand verschweigt, verliert spätestens bei der Prüfung der Unterlagen das Vertrauen.

    Mieterdaten: Kennzahlen ins Exposé, Details in den Datenraum

    Im öffentlichen Exposé stehen Summen und Kennzahlen, keine Namen. Mieterliste, Mietverträge und Nebenkostenabrechnungen gehören nach einer Vertraulichkeitserklärung in einen Datenraum oder werden Interessenten mit ernsthafter Absicht auf Anfrage zur Verfügung gestellt. So bleibt das Exposé datenschutzkonform und trotzdem aussagekräftig.

    Pflichtangaben und Unterlagen

    Bei Immobilien, die zum Verkauf angeboten werden, gilt die Pflicht zu Angaben aus dem Energieausweis (§ 87 GEG) in der Anzeige. Bei einem Mehrfamilienhaus ist das der Energieausweis für das gesamte Gebäude. Außerdem erwarten Käufer Grundbuchauszug, Flurkarte, Teilungserklärung (falls das Haus aufgeteilt ist), Nachweise zu Modernisierungen und die Abrechnungen der letzten Jahre.

    Weiterführend

    Häufige Fragen zum Mehrfamilienhaus-Exposé

    Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Exposé-Erstellung für Mehrfamilienhäuser.

    Eckdaten (Einheiten, Fläche, Baujahr, Kaufpreis), Ist- und Soll-Miete pro Jahr, Leerstandsquote, Kaufpreisfaktor und Renditekennzahlen, Zustand und Sanierungshistorie, der Energieausweis für das Gebäude sowie Fotos, Grundrisse und Lage. Mieternamen gehören nicht in das öffentliche Exposé.

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